Auslandsprojekte

Seit mehr als 20 Jahren beteiligt sich die Franz-von-Lenbach-Schule nun an Auslandsprojekten. Dies begann 1988 mit einer Schulpartnerschaft mit Perg. Seitdem wurde auch immer wieder Schüleraustausch durchgeführt, aber auch ausländische Lehrkräfte durften wir z. B. als Assistenzlehrkräfte für ein paar Wochen an unserer Schule willkommen heißen.

An der FvLS wurden bereits einige europäische Proijekte im Rahmen von COMENIUS bwz. ERASMUS+ (dem Nachfolgeprogramm der EU) durchgführt, u. a. folgende:

Auch im Schuljahr 2014/15 hat sich unsere Schule für drei Projekte beworben. Nun wurde eines davon genehmigt:

Fly - Future lies on you im Rahmen von ERASMUS+: Mit diesem Projekt sollen die Schüler gefördert werden, um ihren Stärken entsprechende Berufe zu finden. An der FvLS wird das Projekt im SJ 15/16 in den 7. Klassen vorgestellt. Hier werden Schüler gesucht, die während des Projektzeitraums (drei Jahre, also bis einschließlich 9. Klasse) an der Thematik mitarbeiten und auch einmal während dieser Zeit an einem Schüleraustausch in eines der Partnerländer (Polen, Finnland, Rumänien, Italien, Türkei) teilnehmen. Organisiert und betreut wird das Projekt von Fr. Grabmeier und Fr. Deiser, die von einer Gruppe von Lehrkräften unterstützt werden.

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Im Schuljahr 2015/16 werden die Auslandsprojekte noch über Europa hinaus erweitert. Ein Schüleraustausch mit China wird in die Wege geleitet. Der Antrittsbesuch, in dem die Rahmenbedingungen ausgehandelt werden fand im Januar 2016 statt. Drei Lehrkräfte und zwei Elternbeiratsmitglieder machten sich zusammen mit der Schulleiterin, Fr. Gradwohl, auf den Weg, um den Austausch vorzubereiten.

 

 

 

In der Woche vom 06.11 bis 12.11.2016 durften vier Schüler der 8. Klasse im Rahmen des Erasmus+ Projekts „FLY“ die Kleinstadt Pâncota im westlichen Rumänien besuchen. K800 IMG 5008Begleitet wurden sie von den Lehrerinnen Frau Grabmaier und Frau Geßmann.K800 IMG 4974

Bei dem Aufenthalt in Rumänien hatten alle Schüler das Glück, bei rumänischen Gastfamilien untergebracht zu sein. So konnten sie die rumänische Gastfreundschaft hautnah kennen und schätzen lernen. Eine Mutter hatte sich beispielsweise die ganze Besuchswoche freigenommen, um die Essenswünsche ihres Gastes hundertprozentig erfüllen zu können. In einer dreizehnköpfigen Großfamilie – für rumänische Verhältnisse auch außergewöhnlich – fand sich noch Platz für zwei Gastschüler, die selbstverständlich integriert wurden.
Auch die rumänischen Lehrerinnen haben mit viel Aufwand und Erfolg alle Wünsche der Gastlehrer erfüllt. So wurde beispielsweise extra ein Shuttle-Service von den rumänischen Lehrerinnen organisiert, damit alle ausländischen Lehrkräfte – die in der nahegelegenen Stadt Arad unterbracht waren -  komfortabel und ohne lange Wartezeiten nach Pâncota kamen. Es ist noch anzumerken, dass einige der Fahrerinnen extra die Woche über bei Kollegen übernachteten, um alle Gäste chauffieren zu können.

In der Projektwoche wurde nicht nur zusammen an dem Thema „Jobs of the future“ weitergearbeitet, sondern auch viele Firmen in Pâncota und Umgebung besichtigt.
So besuchte die Gruppe eine Bäckerei, eine Kabelfirma, einen kunststoffverarbeitenden, sowie einen landwirtschaftlichen Betrieb mit besonderen Wollschweinen und ein Weingut. Darüber hinaus konnten die Schüler auch noch verschiedene lokale Beispiele der Handwerkskunst, wie das Flechten oder die Hinterglasmalerei, kennenlernen.

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Die Verständigung zwischen allen Teilnehmern fand in erster Linie auf Englisch oder falls das nicht ausreichte, mit Hilfe von Händen und Füßen statt. Beides gelang erstaunlich gut!

Einer der Höhepunkte der Fahrt war der Ausflug zu der bekannten Bärenhöhle „Peștera Urșilor“, einer sehr großen Tropfsteinhöhle im Nordwesten Rumäniens, in der ein 15.000 Jahre altes Bärenskelett gefunden wurde. Weitere beeindruckende Programmpunkte waren ein von den rumänischen Schülern gestalteter künstlerischer Nachmittag, die Abschlussparty in einer urigen historischen Mühle und der Besuch in einem orthodoxen Kloster.

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Gabriele Grabmaier, Heidi Geßmann

 

Eine spannende und erlebnisreiche, aber auch anstrengende Woche mit den chinesischen Austauschschülern ging zu Ende. Neben dem Besuch des Unterrichts standen viele Ausflüge und Besichtigungen auf dem Programm. Hier sind einige Impressionen davon...

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fly Bauer1K800 K800 fly Bauer 2Letzte Woche waren die Teilnehmer des FLY Projekts bei der Firma BAUER in Schrobenhausen zu Gast. In einem knappen, sehr interessanten Vortrag durch den Finanzvorstand Hartmut Beutler erhielten wir die wichtigsten Informationen über die Firma (ca. 1,5 Mrd. € Umsatz jährlich, ca. 10 000 Mitarbeiter weltweit, Bauprojekte im Spezialtiefbau und weitere Unternehmensbereiche). Nach einer kleinen Erfrischung ging es dann in die Lehrwerkstatt – wo der Ausbilder Herr Schmid uns einen Einblick in die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten gab und uns anschließend durch die Werkstatt führte. Nicht nur die pneumatisch gesteuerte „Gutslmaschine“ hinterließ hierbei einen bleibenden Eindruck.

G. Grabmaier

FB IMG 1463314235325„Tervetuloa Suomeen“…

hieß es bei unserer zweiten Auslandsfahrt in der Woche vom 8. – 14. Mai für vier Schüler unter Begleitung von Frau Hauschka sowie Frau Deiser. Im Mittelpunkt des Treffens  an unserer Partnerschule in Liperi /Finnland stand das Thema „Jobs of the Future“. Alle Schüler präsentierten  - selbstverständlich in unserer gemeinsamen Arbeitssprache Englisch - die in den vergangenen Wochen erarbeiteten Ergebnisse.
Wir waren alle in Gastfamilien untergebracht und konnten so einzigartige Einblicke in das finnische Alltagsleben gewinnen. Während die Schüler mit ihrem Gastgeber einen Tag lang in ganz verschiedene Berufe hinein schnuppern durften, besuchten die Lehrer alle unterschiedlichen weiterführenden Schulen in Joensuu. Des Weiteren standen mehrere Betriebsbesichtigungen auf dem Programm. Neben der Arbeit gab es gemeinsame Freizeitaktivitäten: Beim Angelwettbewerb gewann das Team mit Damien, Manuel und dem Finnen Jerre. Nach dem Besuch des Sci-Festes, bei dem Schüler und Lehrer an verschiedenen wissenschaftlichen Workshops teilnehmen konnten, gab es eine Stadtrallye.
Um auch einige Eindrücke der finnischen Landschaft mitzubekommen, unternahmen wir einen Tagesausflug in den Nationalpark Koli. Hier lag uns das finnische Seenland zu Füßen und wir konnten sogar bis nach Russland sehen. Nach einer erlebnisreichen Woche verabschiedeten wir uns gekonnt mit „Terve!“ von unseren Gastgebern und flogen über Helsinki nach Hause zurück.
                            Christine Deiser und Jessica Hauschka

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20160315 133857Diese Schülerinnen und Schüler der Franz-von-Lenbach-Realschule kennen das Land, wo die Zitronen blüh’n! Das internationale Erasmus+-Projekt „Fly – Future Lies On You“ führte sie mit ihren beiden Lehrerinnen Frau Grabmaier und Frau Scheer nach Sizilien, genauer gesagt nach Palermo. In der Woche vor den Osterferien trafen sie dort auf Schüler und Lehrer aus Italien, Finnland, Rumänien, Polen und der Türkei und tauschten sich mit ihnen über kleinere und große Unternehmen in ihrer jeweiligen Heimat und über ihre künftigen Berufschancen aus. Dafür wurden schon im Vorfeld der Reise Interviews geführt und Präsentationen und Filme vorbereitet.

Die erste große Hürde – die Kommunikation konnte nur in Englisch stattfinden – war schnell genommen, die Schrobenhausener Schüler stellten souverän ihre Schule vor und referierten über die Münchner Berufsfeuerwehr sowie über die Leipa- Papierfabrik. Vor Ort gab es dann unter anderem einen Betrieb zu besichtigen, der erntefrische Bio-Orangen und –Zitronen verpackte und auch für den deutschen Markt transportbereit machte. Die insgesamt 24 angereisten Mädchen und Jungen kamen auch untereinander schnell in Kontakt, nicht zuletzt durch die „Twins“, die von der gastgebenden Schule in Palermo organisierten Kontaktschüler, bei denen sie auch einen Abend in der Familie verbringen durften.20160317 123715

Natürlich gab es auch ein kulturelles Programm. Ein Nachmittag am Strand von Mondello gehörte genauso dazu wie eine unterhaltsame Stadtralley, die zu den wichtigsten Baudenkmälern Palermos führte. Der Dom von Monreale, malerisch auf einem Hügel bei Palermo gelegen, beeindruckte mit seinem normannischen Stil und wies wie so viele andere Baudenkmäler auf die wechselhafte Geschichte Siziliens hin.

Die kleine Gruppe der Franz-von-Lenbach-Schule konnte zusammen mit den anderen Delegationen in diesen Tagen die europäische Idee leben und erleben. Gute Kontakte und sogar Freundschaften sind in dieser Woche entstanden und Schüler wie Lehrer freuen sich schon auf ein Wiedersehen im nächsten Frühjahr, wenn Schrobenhausen Gastgeber für ein solches internationales Treffen sein wird.

Barbara Scheer

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